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1. Freiheit ist das Motto 

Sowohl mein Blog, als auch mein Kanal haben ein Überthema. Es geht um Freiheit. Das gute an diesem Thema ist, dass es wirklich jeden betrifft und dass niemand sagen kann das wäre etwas Irrelevantes. Es ist eigentlich so selbstverständlich, dass niemand sich überhaupt noch Gedanken darüber macht. Gleichzeitig ist es aber auch ein so schwammiger und entfremdeter Begriff, dass es meiner Ansicht nach, gerade in unserer heutigen Zeit, extrem wichtig ist sich damit zu beschäftigen und ggf. auch dafür zu kämpfen.

„Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“ – Rosa Luxemburg

Ich finde das ist ein schönes Zitat (auch wenn Rosa Luxemburg es nicht so gemeint hat, wie es in diesem Fall interpretiert wird).
Einige meiner Aussagen werden dich vermutlich „triggern“ weil sie deiner Meinung oder Weltsicht widersprechen. Und das ist vollkommen in Ordnung, es ist sogar wundervoll, denn jeder Mensch ist unterschiedlich. Deswegen möchte ich dich bitten, sobald du das Gefühl von Wut in dir bemerkst, aufmerksam zu werden und durchzuatmen. 4 Sekunden ein und 4 Sekunden aus. Dein Cortisol-Level sinkt dadurch und du bist automatisch aufnahmefähiger. Ich möchte dir lediglich meine Perspektive darstellen und dir vielleicht einen Denkanstoß geben. Ich möchte dir keinesfalls meine Meinung aufzwingen, denn das wäre das Gegenteil von Freiheit. Letztendlich haben wir (vermutlich) das gleiche Ziel. Wir wollen ein gutes und freies Leben führen. Und wenn nicht, dann verlasse meinen Blog.

2. Definition von Freiheit

Im Duden wird Freiheit wie folgt beschrieben:
„Zustand, in dem jemand von bestimmten persönlichen oder gesellschaftlichen, als Zwang oder Last empfundenen Bindungen oder Verpflichtungen frei ist und sich in seinen Entscheidungen o. Ä. nicht [mehr] eingeschränkt fühlt; Unabhängigkeit, Ungebundenheit“
Warum diese Definition problematisch ist, erkläre ich dir gleich. Aber wenn wir uns daran orientieren ist Freiheit in 6 Kategorien unterteilt:

  • Persönliche empfundene Freiheit
  • Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
  • Ungebundenheit (Raum/Zeit)
  • Keine Bindungen oder Verpflichtungen, die einem nicht gefallen
  • Uneingeschränktheit der eigenen Entscheidungen
  • Unabhängigkeit

Jetzt sind wir der Definition von Freiheit schon ein ganzes Stück näher. Noch deutlicher wird es, wenn wir ermitteln, was das Gegenteil von Freiheit ist. Sklaverei.
Bei der offenen Sklaverei weiß der Sklave, dass er nicht frei ist und fühlt sich dementsprechend. Ein Sklave steht außerhalb der Gesellschaftlichen Regeln, denn er ist Nichts, blos eine Ware. Ein Sklave darf nichts entscheiden. Weder wohin er geht, noch was er tut, oder wann er es tut. Ein Sklave tut lediglich das, was ihm befohlen wird. Ein Sklave ist gebunden an seinen Meister und erhält von diesem seine Pflichten. Ein Sklave besitzt nichts und ist deshalb komplett abhängig von seinem Meister.
Der gesellschaftliche Zustand, der fast jeden zum Sklaven macht ist Krieg. Weswegen ich diesen auch verabscheue. Leider gab und gibt es Situationen in denen Krieg fast unausweichlich ist. Besonders, wenn extrem entgegengesetzte Ideologien auf einander treffen, oder wenn es wieder so weit gekommen ist, sich aus den Fängen der Machthaber zu befreien.

3. Wie frei sind wir? Wieso ist es wichtig?

Es gab Zeiten, in denen es jedem ganz klar war, wer Sklave und wer Meister ist. Leider wird diese offene Sklaverei auch heute noch in einigen Teilen der Welt ausgeübt. Das ist eine Tragödie. Wir beschäftigen uns jedoch in diesem Artikel mit der Frage:

Bin ich in unserem aktuellen „westlichen“ System frei?

1. Persönliche empfundene Freiheit

Herzlichen Glückwunsch, wenn du dich persönlich frei fühlst. Tatsächlich ist das auch etwas, dass mit deinem Mindset zu tun hat. Es ist die folgende Weltsicht: Ich selbst entscheide, wie mein Leben aussieht. Ich bin Protagonist und Autor meiner eigenen Geschichte. Dazu später mehr.
Das stimmt aber nur zum Teil, denn die Rahmenbedingungen müssen ja gegeben sein. Wir leben in einem System und sind lediglich Teil des Systems. Wir können Schlupflöcher nutzen und uns weitestgehend versuchen aus dem System auszugliedern, müssen uns dennoch an die Gegebenheiten anpassen. Womit wir zur zweiten Kategorie kommen.

2. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Die historische Entwicklung „des Westens“ ist zusammengefasst das Streben nach immer mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Nach Zahlreichen Ups and Downs haben wir es geschafft die freisten Gesellschaftsformen in der Geschichte der Menschheit zu erzeugen. Dieser Zustand ist aber noch so verdammt jung und ebenfalls noch nicht abgeschlossen.
Das scheint vielen Menschen noch nicht klar zu sein. Irgendwie scheint die Menschheit nicht zu verstehen, dass wir uns noch im Prozess befinden. Das hat zum Großteil damit zu tun, dass uns das Gefühl der Freiheit vorgegaukelt wird.

Bereiche in denen deine Freiheit beschnitten wird:

Schulpflicht:

Du wirst gezwungen in die Schule zu gehen, du wirst gezwungen das zu lernen, was der Staat von dir verlangt zu lernen, du sollst auf den Beruf vorbereitet werden

Steuern:

Du wirst gezwungen Steuern zu zahlen, um den Staat zu finanzieren, welcher entscheidet wie dieses Geld eingesetzt werden soll, weigerst du dich landest du im Gefängnis

Staatsgrenzen:

Du darfst eine imaginäre Grenze nicht ohne weiteres überschreiten

Zwangsabgaben und Versicherungszwang:

DU wirst gezwungen Dinge zu bezahlen, die du vielleicht garnicht willst, oder brauchst. GEZ, Gesetzliche Krankenversicherung, Rentenversicherung, etc.

Gesetzliche Regularien und Bürokratie:

Du musst dich ständig melden, irgendwelchen Papierkram erledigen und wirst im Grunde ständig „zum Wohle aller“ in deinem Handeln eingeschränkt. Du darfst nicht einfach ein Haus bauen, wo du willlst.

Wirtschafts- und Fiskalpolitik:

Der Staat greift massiv in die Wirtschaft ein, Steuern und Subventionen, Interventionen, Rettungsaktionen, Inflation entwertet dein erspartes Geld, Sachwerte werden teurer  (z.B. Immobilien), es wird schwerer und schwerer lebensnotwändige Dinge zu besitzen, besonders in den Großstädten gibt es eine deutliche Tendenz zu Shared Economy (dazu gleich mehr)

Eingriffe in die Meinungsfreiheit:

Jüngste Ereignisse zeigen, dass man mit sozialer Ächtung und negativen Konsequenzen rechnen muss, wenn man sich in der Öffentlichkeit frei äußert und die eigene Meinung nicht dem derzeitigen Mainstream entspricht. Das Ausmaß variiert je nach Themengebiet.

Eingriffe in die Privatsphäre:

Du wirst von Unternehmen und Staaten überwacht. Alle deine Handlungen werden protokolliert.

Beziehungen:

Der Staat mischt sich in deine Beziehung und Erziehung ein (Scheidungen, Unterhalt etc.). Die Gesellschaft erwartet von dir, dass du eine monogame Beziehung führst.

Berufliche Inflexibilität:

Das ist mehr ein Gesellschaftlicher Druck, als ein Zwang. Erzeugt dennoch ein Gefühl von Befangenheit. Verlierst du deinen Job, musst du mit Ausgrenzung und einem niedrigen Lebensstandard rechnen. Du verpflichtest dich als Arbeitnehmer deinem Unternehmen und verlierst eine Reihe an Rechten und bist quasi gezwungen alles zu tun was von dir verlangt wird. Die einzige Wahl die du hast ist, welches Unternehmen du dir aussuchst.

Transportmittel:

Busse, U-Bahnen, Autos, Staus, DIE BAHN, muss ich dazu noch was sagen? Beobachte einfach deine körperliche Reaktion auf diese Worte. Wie fühlst du dich?

Besitzverbote:

Du darfst einige Dinge nicht konsumieren, oder besitzen. (z.B Waffen, Drogen, etc.)

(Wehrpflicht):

In Deutschland aktuell nicht der Fall, aber du kannst gezwungen werden dem Millitär beizutreten. Im Falle eines Krieges bist du gezwungen „deinem Land zu dienen.“

Die Liste könnte unendlich lang werden, aber belassen wir es erstmal hierbei. Auf die Details gehe ich in einzelnen Artikeln ein. Es gibt einfach Regeln und Gesetze, an die sich jeder zu halten hat. Und das ist teilweise auch gut so.
Einiges sind geschriebene Gesetze, einiges gesellschaftliche Richtlinien, einiges auch nur ausgedachte Prinzipien und Moralvorstellungen. Seltsamerweise gelten die Gesetze und Prinzipien nicht für alle. Sowohl der Staat und seine ausführenden Organe, als auch die Eliten leben außerhalb des Systems.

Warum gibt es Regeln und beschneiden diese (immer) unsere Freiheit?

Wir haben uns als Menschheit (angeblich) zu einem gewissen Zeitpunkt in der Geschichte darauf geeinigt einen Teil unserer Freiheit gegen etwas mehr Sicherheit einzutauschen. Wir gaben dem Staat das Gewaltenmonopol (eigentlich hat er es sich genommen) um dafür zu sorgen, dass unsere Sicherheit durch Gesetze gewährleistet wird.

Das Prinzip: Die Freiheit des einen endet immer da wo die Freiheit des anderen anfängt.

Wir im „Westen“ sind auf die geile Idee gekommen, dass jeder in einer Gesellschaft gewisse Grundrechte besitzen muss, die durch Gesetze geschützt werden sollen. Es gibt also Regeln und Gesetze, die durchaus wichtig sind und ohne die eine soziale Gruppe nicht funktionieren kann. Ich kann z.B. nicht einfach dein Auto stehelen, nur weil es mir gefällt.
Nun ist es aber so dass der Staat immer mehr Gesetze erlässt, was zu einem immer kleineren Bewegungsrahmen führt. Warum? Weil immer wieder neue Situationen entstehen, in denen Unrecht geschehen kann, oder besser gesagt, könnte.  Folglich geben wir unsere Freiheit immer mehr im Sinne der Sicherheit auf. Und wenn es eins gibt, was den Deutschen wichtig ist, dann ist es Sicherheit. Das machen sich der Staat, Individuen und Organisationen seit Jahrtausenden zu Nutze. Denn durch die Angst lassen sich Menschen sehr einfach lenken. Wer Angst hat wird irrational, wer Angst hat möchte Teil der schützenden Masse sein. Das hat bereits Gustav Le Bon in seinem Buch „Psychologie der Massen“ beschrieben.

Ist die Freiheit überhaupt ein realistisches Ziel?

Ja und nein. Die Freiheit ist kein ereichbarer Zustand, so wie Perfektion. Aber genau das macht sie zu einem geeigneten Ziel, denn die besten Ziele sind die, die unerreichbar sind. Durch den Versuch sich dem Ziel anzunähern entwickelt an sich immer weiter, ohne jemals den Zenit zu erreichen.

Fakt ist: Der durchschnittliche, ehrlich arbeitende Bürger kann sich (ohne Schulden) ein Haus, ein Auto und eine ordentliche Gesundheitsversorgung einfach nicht leisten. Und der Trend weg von eigenem Besitz, hin zu Shared Economy und weg vom Eigenbesitz etc. zeigt eigentlich doch nur auf, dass wir de facto ärmer werden. Und das kommt den Eliten ja gerade recht, denn wer nichts besitzt hat Angst und ist demnach ebenfalls leichter zu lenken. Das Verrückte ist, dass man es geschafft hat uns einzureden, das wäre etwas Gutes. Wir machen es nun sogar freiwillig, um „das Klima zu schützen“. Wie bereits erwähnt, ist jemand ohne jeden Besitz nicht frei, sondern abhängig.
Nun kann man sagen der Staat ist ein Instrument der Eliten und von Grund auf böse. Man kann an eine Weltverschwörung glauben, oder auch an die Menschliche Inkompetenz. Beides ist möglich und vermutlich wahr. Was wir aber wissen ist, dass der Staat ein System ist und jedes System versucht immer sich selbst zu erhalten, unabhängig vom Motiv. So wie Helikopter Eltern, die ihr Kind immer mehr von der bösen Welt abschirmen wollen greift der Staat Stück für Stück mehr in das Geschehen ein und versucht alles zu kontrollieren. Das paradoxe ist, dass er damit meist erst die wahren Krisen erzeugt.

Nun habe ich viel negatives über unsere Situation gesagt und ich könnte noch viel mehr darüber sagen. Dazu reicht ein Artikel nicht aus. Mein ganzer Blog wird das Thema aufschlüsseln.

 

3. Warum das „westliche“ System funktioniert und warum Freiheit wichtig ist

Gedankenexperiment:

In der Steinzeit gab es eine enorme Ressourcenknappheit und viele Gefahren. Wenn wir nicht konstant in Bewegung geblieben wären, wären wir einfach verreckt. Da gibt es aber einen Knackpunkt. Menschen können dauerhaft nicht alleine überleben. Wir sind soziale Lebewesen und brauchen den Schutz der Gruppe. Deswegen befinden wir uns immer im Konflikt zwischen Sicherheit und Freiheit. Freiheit ist nämlich ein Risiko.

Angenommen ich habe als Steinzeitmensch in einer Gruppe gelebt, merke aber, dass die Ressourcen knapp werden in dem Gebiet, in dem wir leben. Ich ging auf den Ältesten zu und sagte: „Digga pass mal auf, ich glaube hinter dem Berg da gibt es deutlich mehr Ressourcen.“ Dieser aber findet meine Idee beschissen, denn da draußen wütet ein Sturm, oder was auch immer. Und wenn ich das noch einmal vorschlage gibt es auf die Fresse, denn er ist der Boss.

Jetzt habe ich die Wahl: Bleibe ich in Sicherheit und halte mein Maul, lasse den Ältesten bestimmen, wer die Ressourcen bekomt und wer nicht, oder gehe ich alleine da raus und entdecke möglicherweise das Paradies und gründe evtl. dort mein eigenes Dorf, möglicherweise gehe ich aber auch drauf.

Was würdest du tun?

Die meisten Menschen  geben sich mit der Situation zufrieden, in der sie sind und leben in Sicherheit. Die Ressourcen reichen ja noch jahrelang und was solls, wenn man ein wenig verzichten muss. Dann teilt man sich eben ein Pferd. (Ich nenne sie Herdentiere)

Es gibt aber eine Minderheit (ca. 10 %) in der Gesellschaft, die sich anders entscheiden würden. Lieber gehe ich das Risiko ein zu sterben, als in diesem gesellschaftlichen  Käfig weiterzuleben. Ich gehöre zu dieser Sorte. Je nachdem ob man nun erfolgreich war oder nicht wird man als Verrückt, oder als Held bezeichnet. (Ich nenne sie Adler, denn wenn ihnen was nicht passt, gehen sie)

Dann gibt es noch eine Andere Gruppe Menschen. (Ich nenne sie Schakale) Diese Subjekte tun alles nötige um zu überleben.  Sie stehlen, sie töten, sie betrügen. Diese Menschen würden in unserem Gedankenexperiment dem Ältesten die Schuld geben, das Volk aufhetzen und ihnen  versprechen, dass durch ihre Herrschaft alles besser wird. Zum Schluss haben sie dann die Kontrolle über die Ressourcen und das Spiel geht von vorne los, oder nimmt ein blutiges Ende.

Nun aber zum Punkt, warum der Westen das beste System ist:

Die Philosophen und großen Denker (Adler) haben vor nicht allzu langer Zeit erkannt, dass sie nicht von Schakalen regiert werden wollen. Sie haben erkannt, dass die Herdentiere frei wählen sollen, wie ihre Zukunft auszusehen hat und wir haben versucht ein System zu schaffen, in dem die Adler (z.B. Unternehmer) so wenig wie möglich begrenzt wurden. (Demokratie, freier Markt)

Das war nicht leicht. Wir haben es uns versucht zu erkämpfen und gesiegt hat dieses System lediglich, weil jeder davon profitiert hat. Die Adler brachten allen mehr Wohlstand. Was denkt ihr warum die Amerikaner den Falken/Adler als Symbol verwenden?

Der Westen ist geprägt von der Idee, dass jeder Mensch frei sein sollte und sich sein Leben so gestalten sollte, wie er es für richtig hält. (Individualismus,Liberalismus)

Leider hat das Ganze nicht lange genug gehalten. Es gibt in der Welt eben zu viele Schakale und zu viele Herdentiere, während die Menge an Adlern stetig kleiner wird. Auf die Ursachen gehe ich in anderen Artikeln näher ein. Was wir heute erleben ist, dass uns das Gefühl gegeben wird, die Herde wäre frei, tatsächlich darf sie sich nur aussuchen welcher Schakal sie als nächstes zerfleischen darf. (überspitzt formuliert) Von allen Seiten wird wieder versucht uns Angst zu machen. Unsere Risiken sind dramatisch gesunken, nicht aber unsere Angst. Es werden wieder mehr und mehr Ursachen gesucht in die Freiheit der Menschen einzugreifen.

Deswegen halte ich es für absolut lächerlich zu glauben eine Wählerstimme würde etwas Großes bewirken. Man stärkt damit nur das bestehende System. Man sucht sich lediglich seinen Meister aus. Bzw. die, die so tun als wären sie unsere Meister. Die wahren Meister sind nicht die gewählten Repräsentanten, aber das ist ein anderes Thema.

 

4. Wie kannst du dich selbst und die Gesellschaft befreien?

Das tolle an der Freiheit ist, dass jeder selbst dafür verantwortlich ist. Sie kann einem zwar genommen werden, niemals aber zerstört werden. Wahre Freiheit kommt von innen und dringt dann immer weiter nach außen. Und genau so ist mein Blog auch aufgebaut. Wir betrachten in erster Linie immer unsere eigene Freiheit und wie wir diese beeinflussen können und welche Auswirkungen das dann auf unser Umfeld hat und umgekehrt.

Mir und anderen Denkern unserer Zeit fällt es zunehmend auf, wie wir unsere eigenen Prinzipien über Bord werfen, die uns so weit gebracht haben. Wie bereits angesprochen ist unser Wunsch nach Sicherheit und Komfort der wesentliche Treiber dieser Entwicklungen. Wir werden über die Politik und die Konzerne über unsere Angst gelenkt. Uns wird eine Krise nach der anderen vorgegaukelt, Tatsachen verdreht und komischerweise ist die Lösung immer: Mehr Macht und Befugnisse für den Staat und weniger für den Bürger.
Unsere Angst vor Niederlagen lähmt uns und macht uns angreifbar. Besonders die Deutschen leben in der Komfort Zone. Das macht uns immer fragiler, weil wir in unserer Gesellschaft, Niederlagen als etwas Schlechtes betrachten. Würden wir Menschen mehr Raum für Niederlagen einräumen, bräuchten wir viel weniger Kontrollinstanzen, die uns Angeblich davor schützen wollen.
Die einzige Lösung ist es kleine Niederlagen zu akzeptieren, ja sogar zu wünschen, nicht von der eigenen Angst beherrscht zu werden. Nein zu sagen, wenn jmd. sich in euer Leben einmischen will. Flexibel zu sein ist ebenfalls wichtig. Dennoch die eignen Prinzipien immer zu verteidigen.

Die einzig freien Menschen sind die Adler und wir brauchen wieder mehr von Ihnen, auch wenn es unbequem sein mag.